Hinterland Magazin &
Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung
laden ein zu einem
Gespräch über die
(Un)möglichkeit der Kritik im Postfordismus
Positionierungen zwischen Akademie und Aktivismus
Öffentliche Abendveranstaltung der 5. Arbeitstagung des Netzwerks
kritische Migrations- und Grenzregimeforschung
Freitag, 25. Februar 2011
19.30 Uhr
EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, München
Es diskutieren:
* Uli Brand. Professur für Politologie an der Universität Wien,
langjährig aktiv im BUKO und Mitbegründer der Assoziation kritische
Gesellschaftsforschung
* Marion von Osten. Professorin für bildende Kunst an der Kunstakademie
Wien, langjähriges Mitglied von Transit Migration und Initiatorin
diverser Politik-Künstlerischer Aktivitäten
* Thomas Seibert. Vorstandsmitglied von attac und der Stiftung soziale
Moderne, wissenschaftlicher Beirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung und
Mitglied der Interventionistischen Linke
* Klaus Schönberger. Dozent für Kultur- und Gesellschaftstheorie an der
Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und Mitherausgeber verschiedener
Bücher und Plattformen, die sich mit politischen Organisationsformen
befassen
Die ökonomischen und politischen Verhältnisse im globalen Maßstab ändern
sich. Stichworte wären einerseits: das Ende des Systemgegensatzes, das
Ende des Wohlfahrtstaates und die weitgehende Prekarisierung und
Ökonomisierung weiter Lebens- und Bildungsbereiche, andererseits aber
auch die Diagnose der Wissensgesellschaft und das Aufkommen neuer
Kommunikations- und Sozialitätsformen in den digitalen Medien.
Angesichts dieses Befundes stellt sich die Frage, wie eine linke,
progressive politische Praxis und Kritik aussehen kann.
Wie kann sich diese Kritik angesichts der Multiplizierung der
Widersprüche verorten, welche SprecherInnenpositionen kann sie beziehen?
Auf wen und was kann sie Bezug nehmen? Welche Organisations- und
Protestformen sind angebracht und möglich? Und wie läßt sich Wissen, sei
es akademisch oder im Aktivismus produziert, kritisch in Stellung
bringen? Gibt es so etwas wie eine klassische Gegenöffentlichkeit
überhaupt noch?
Diese Fragen wollen wir mit unseren ReferentInnen diskutieren, welche
alle langjährige Erfahrungen in unterschiedlichen Praxis- und
Wissensfeldern und in der Kontinuität von Akademie und Aktivismus gesammelt haben.
Eine Veranstaltung von kritnet|muc
In Zusammenarbeit mit trans-it e.V., Karawane München und Hinterland Magazin
Mit freundlicher Unterstützung durch Pro Asyl, Kurt-Eisner-Verein –
Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bayern, Netzwerk Selbsthilfe München
www.kritnet.org
www.hinterland-magazin.de
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